Was genau ist ein Swinger-Club? Wir klären auf! – EROTIK-Wissen

Swinger-Club

Swinger-Club – was ist das?

Ein Swinger-Club ist ein Treffpunkt für Menschen mit Interesse an Gruppensex oder Sex mit wechselnden Partnern. Die Bezeichnung Swinger-Club kommt aus dem Englischen und hat nichts mit der Jazzmusik-Richtung “Swing” zu tun. Ein Swinger „schwingt“ weniger zur Musik als zwischen verschiedenen Sexpartnern hin und her.

Was passiert in einem Swinger-Club?

Menschen besuchen Swinger-Clubs um Gleichgesinnte zu treffen und sich über ihre Sex-Leidenschaften auszutauschen. In diesen Clubs treffen Paare und auch Alleinstehende aufeinander. Dennoch sind es überwiegend Männer, die Swinger-Clubs besuchen. Diese Tatsache wird in der Szene als „Männerüberschuss“ bezeichnet. In manchen Clubs ist der Zutritt aus diesem Grund ausschließlich Paaren erlaubt, in anderen gelten „Männerquoten“ an festgelegten Tagen. Ein Single-Mann zahlt auch einen erheblich höheren Eintritt, als wenn er mit einer Partnerin in einen Swinger-Club geht. Alleinstehende Frauen haben in vielen Clubs freien Eintritt.

Unter Swingern kommt es nicht zwingend und immer zu sexuellem Austausch. Wichtig ist, das alle sexuellen Handlungen freiwillig sind und der Respekt vor den Wünschen und Vorstellungen des Anderen ebenfalls gegeben ist. Alle möglichen sexuellen Vorlieben können in solchen Clubs in dafür hergerichteten, so genannten „Spielwiesen“ praktiziert werden. Einige Clubbetreiber machen das Swingen noch interessanter, indem sie Motto-Partys oder Themenabende anbieten.

Nach den Beweggründen für einen Swinger-Club-Besuch befragt, geben Paare oft an, dass sie ihr Sexleben interessanter gestalten wollen. Manche Besucher stehen auch auf Voyeurismus oder Exhibitionismus. Sie wollen andere beim Ficken beobachten oder sich selbst dabei beobachten lassen. Aber Achtung… es gibt Regeln in Swinger-Clubs, die man dringend einhalten sollte!

Jede Ausübung von Gewalt oder Zwang ist in den Swinger-Clubs untersagt und auch alkoholisierte Menschen sind dort ebenfalls nicht gern gesehen. Um das Risiko von Geschlechtskrankheiten in Zaum zu halten sind Pariser vorgeschrieben, die von den Clubs kostenlos zu Verfügung gestellt werden.


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Noch eine Anmerkung zum Schluss

Ein Swinger-Club ist kein Bordell. Zwar ist der Club für die Betreiberinnen und Betreiber ein Unternehmen, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Doch im Unterschied zu einem Puff gibt es in Swinger-Clubs keine Prostitution. Der Sex ist hier keine bezahlte Dienstleistung, sondern erfolgt auf freiwilliger Basis. Ein weiterer entscheidender Unterschied ist, dass Bordelle in der Regel von Männern besucht werden, während im Swinger-Club auch experimentierfreudige Paare und weibliche Einzelgäste als Clubmitglieder zu finden sind. Und… was meint ihr… Könnte das *Swingen* auch etwas für euch sein?
Wenn ja, wünschen wir euch viel Spaß!